Wie misst man Fundamentstreifen, bewältigt Hanglagen und bereitet den Untergrund vor dem ersten Frost vor?
Planen Sie im Herbst den Bau eines Betonzauns? Ein gut vorbereiteter Untergrund ist die Basis dafür, dass Ihr Zaun auch nach 20 Jahren spannungsfrei und gerade steht. In den Monaten September und Oktober ist der Boden oft noch feucht, und es besteht die Gefahr von erstem Nachtfrost – unterschätzen Sie daher die Bodenvorbereitung keinesfalls.
Sehen Sie, wie wir als Profis die Untergrundvorbereitung, das Messen und den Bau am Hang angehen.
1. Messen und Anzeichnen: Millimetergenaue Präzision ist unerlässlich
Bei Betonzäunen darf nichts improvisiert werden. Die Maße der Zaunelemente sind vorgegeben, und die Pfosten verzeihen keine Abweichung, nicht einmal wenige Millimeter.
• Trassenmarkierung: Mit einem optischen Messgerät oder Laser markieren wir eine gerade Linie und schlagen stabile Eckpfähle ein.
• Pfostenabstand: Der Standard-Brettabstand beträgt 200 cm, die Nut im Pfosten ist ca. 3–4 cm tief. Wir bereiten die Aushubarbeiten für die Pfostenmitten mit einem exakten Abstand vor (meist 205–207 cm gemäß Herstellerangaben).
• Winkel und rechte Ecken: Mithilfe der 3-4-5-Methode überprüfen wir die rechten Winkel der Eckpfosten, damit der Zaun perfekt zu Ihrem Grundstück passt.
2. Hanglage? Wir lösen das mit einer eleganten Kaskade
Wenn Ihr Grundstück an einem Hang liegt, passen wir uns nicht der Hangneigung an, sondern errichten den Betonzaun kaskadenförmig (mit Querverstrebungen). Das sieht nicht nur gut aus, sondern sorgt auch für optimale Stabilität.
• Regelmäßige Querverstrebungen: Wir setzen Querverstrebungen direkt an den Pfosten ein. Standardmäßig wählen wir eine Querverstrebung von 25 cm oder 50 cm (abhängig von der Höhe der einzelnen Zaunelemente).
• Längere Pfosten: An der Rückprallstelle verwenden wir verlängerte Pfosten. Der untere Teil der Nut muss auf einer Seite im Gelände versenkt und auf der anderen Seite angehoben werden.
• Hangstabilität: Wir messen die Tiefe der Fundamentlöcher am Hang stets vom tiefsten Punkt des angrenzenden Geländes am jeweiligen Pfosten aus, um eine hundertprozentige Stabilität des Betonfundaments zu gewährleisten.
3. Fundamentvorbereitung vor dem ersten Frost
Aufgrund der herbstlichen Witterung gehen wir so vor, dass die Fundamentfugen vor Staunässe und Frost geschützt sind.
• Frostfreie Tiefe: Wir bohren/graben die Fundamente für die Pfosten je nach Bodenart am jeweiligen Standort 80–100 cm tief. Ein flacheres Fundament würde im Winter gefrieren, vom Grundwasser angehoben werden und den Zaun beschädigen.
• Drainagebett: Wir verdichten 10–15 cm Kies (Korngröße 16/32 mm) am Boden jeder Baugrube. Dieser Untergrund dient als Drainage, die Wasser vom Fundamentboden ableitet und das Abkühlen des Betons verhindert.
• Wir schützen die Baugruben vor Regen: Bei einem Herbstregen decken wir die Baugruben mit Planen ab. Wir betonieren niemals in stehendes Wasser oder auf schlammigem Untergrund.
• Wärmeschutz des Frischbetons: Nach dem Betonieren der Säulen decken wir die Fundamente mit isolierenden Planen oder Geotextilien ab. So stellen wir sicher, dass der Beton die anfängliche Aushärtungsphase auch bei nächtlichen Minustemperaturen sicher durchläuft.
Möchten Sie sichergehen, dass die Vermessung und die Aushubarbeiten reibungslos verlaufen und Ihr Betonzaun den Winter in einwandfreiem Zustand übersteht? Sehen Sie sich unsere Projekte an oder fordern Sie gleich ein unverbindliches Angebot an.


